Webseite 13.11.2018

Optimale Lösungen für Ihre Anforderungen.

Für jeden Bedarf und Anlass gibt es die optimale Dolmetschmethode. Grundsätzlich wird zwischen folgenden Dolmetscharten unterschieden, für die übrigens auch unterschiedliche technische Ausstattungen benötigt werden

Simultandolmetschen
Simultandolmetschen ist den meisten durch das Fernsehen bekannt. Das Gesprochene wird gleichzeitig - also simultan - gedolmetscht. Beim Simultandolmetschen sitzen zwei Dolmetscher in einer schalldichten Kabine mit entsprechender technischer Ausstattung. Warum zwei? Simultandolmetschen erfordert eine extrem hohe Konzentration. Ein einzelner Dolmetscher kann diese Höchstleistung maximal 20 bis 30 Minuten am Stück erbringen. Es werden daher immer zwei Dolmetscher benötigt, welche im Team arbeiten und sich regelmäßig abwechseln. Der jeweils aktive Dolmetscher hört die Redebeiträge über Kopfhörer und dolmetscht diese gleichzeitig in ein Mikrofon. Die Zuhörer empfangen den gedolmetschten Beitrag in der für sie verständlichen Sprache. Die Vorteile liegen auf der Hand: die simultane Übertragung in die Fremdsprache spart Zeit und somit Geld, außerdem können die Zuhörer der Veranstaltung in Echtzeit folgen, was vor allem bei Präsentationen wichtig ist. Zu bedenken ist, dass für das Simultandolmetschen eine spezielle Ausstattung erforderlich ist, insbesondere eine schalldichte Dolmetscherkabine mit entsprechender Tontechnik. Gern bin ich bei der Organisation der Konferenztechnik behilflich.

Konsekutivdolmetschen
Der Redner trägt seine gesamte Rede vor; die Dolmetscherin hält mittels einer speziellen Notizentechnik die wichtigsten Punkte fest. Anschließend trägt sie die gleiche Rede in der gewünschten Sprache vor. Der Vorteil: Es wird keine technische Ausrüstung benötigt. Ein Nachteil dieser Dolmetschart ist der Zeitfaktor, insbesondere, wenn in mehrere Sprachen gedolmetscht wird. Vorwiegend wird bei hochoffiziellen Anlässen konsekutiv gedolmetscht, oder wenn es sich nur um eine begrenzte Dauer handelt, wie zum Beispiel bei Tischreden. Für eine ganztägige Veranstaltung empfiehlt sich Konsekutivdolmetschen weniger.

Flüsterdolmetschen
Die Dolmetscherin sitzt oder steht hinter der Person, die eine Verdolmetschung braucht, und "flüstert" die Übersetzung ins Ohr des Zuhörers bzw. der (maximal zwei) Zuhörer. Auch hier wird quasi simultan gedolmetscht. Die Dolmetscherin arbeitet jedoch unter erschwerten Bedingungen, denn sie hört alle Nebengeräusche im Raum, da sie die Redebeiträge nicht über Kopfhörer empfängt. Daher ist Flüsterdolmetschen nur für kürzere Veranstaltungen geeignet. Beim Flüsterdolmetschen empfiehlt es sich, eine spezielle Personenführungsanlage - eine sogenannte Flüsteranlage - einzusetzen. Dies vereinfacht die Arbeit der Dolmetscherin, die sich für bessere Akustik im Raum bewegen kann, aber auch das Zuhören der Teilnehmer, da diese die Verdolmetschung über Kopfhörer empfangen. So ist es auch möglich, dass mehr als zwei Personen (bis zu zwanzig) der Dolmetscherin zuhören können.

Verhandlungsdolmetschen
Die Dolmetscherin übersetzt innerhalb einer kleinen Gruppe einige Sätze am Stück, normalerweise in beide Sprachrichtungen. Diese Art des Dolmetschens ist auf Gesprächsteilnehmer ausgerichtet, die der anderen Sprache überhaupt nicht mächtig sind, kann jedoch auch für jene Teilnehmer hilfreich sein, die einen Teil des Gesprächs zwar verstehen, für das detaillierte Verständnis jedoch sprachliche Unterstützung wünschen. Es wird keine technische Ausrüstung benötigt. Bei Terminen, die nur wenige Stunden dauern, reicht in der Regel ein Dolmetscher aus; bei längeren Terminen sollten sich zwei Dolmetscher abwechseln. 

Kontaktieren Sie mich - gern berate ich Sie unverbindlich!

Anne-Kristin Krämer
M.A. in Conference Interpreting
Diplom-Dolmetscherin
Diplom-Übersetzerin
Vollmitglied AIIC und VKD (BDÜ)


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